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Tag zur Reduzierung des Katastrophenrisikos am 13.10.2023

Die Vereinten Nationen rufen jedes Jahr am 13. Oktober zum Internationalen Tag zur Reduzierung des Katastrophenrisikos auf. Bereits seit 1990 wird dieser Tag unter verschiedenen Namen begangen. Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie Menschen Maßnahmen ergreifen, um ihr Katstrophenrisiko zu minimieren (Quelle: United Nations).

Die Kameraden der 15. Feuerwehrbereitschaft haben sich hierzu einige Gedanken gemacht und Infos zusammengetragen, wie der Staat das Risiko minimiert. Und es sind auch einige Infos zusmmengetragen worden, wie jeder einzelne Mensch zu Hause das Risiko minimieren kann und sich auf einen Katastrophenfall vorbereiten kann.

Weitere Infos über diesen Link auf der Homepage der 15. Feuerwehrbereitschaft.

 

 

Rauchwarnmeldertag 2023

Jedes Jahr findet an einem Freitag, dem 13ten der Rauchwarnmeldertag statt, im Jahr 2023 am Freitag, 13. Oktober. Durchgeführt wird der Rauchwarnmeldertag von der Initiative "Rauchmelder retten Leben". Ziel der Initiative ist es für das Thema Rauchwarnmelder zu sensibilisieren und die Toten/Verletzten durch Rauch und Feuer zu minimieren.

 

In diesem Jahr stehen zwei Zielgruppen im Fokus des Tages. Zum einen Senioren und zum anderen die Eigenheimbesitzer. Circa 61% aller Brandtoten sind 60 Jahre und älter, was verschiedene Gründe haben kann. Zum Beispiel eine schlechtere Mobilität, defekte oder veraltete Geräte führen zu Bränden,, Rauchwarnmelder werden durch Schwerhörigkeit/schlechteres Gehör nicht wahrgenommen und vieles mehr. Der letzte Punkt kann durch Ergänzungen zum Rauchmelder begrenzt werden. So gibt es Ergänzungen mit Blitzlicht und Vibration im/am Bett. Auch wird ein Rauchwarnmelder aus dem Obergeschoss nicht sofort wahrgenommen, hier können funkvernetzte Rauchwarnmelder Abhilfe schaffen. Auf der Homepage der Initiative gibt es eine Broschüre mit Informationen für Senioren.

Aus einer Studie aus dem Jahr 2020 geht hervor, dass 50% aller Eigenheimbesitzer keine oder nicht ausreichend Rauchwarnmelder verbaut haben. Zum einen ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass in bestimmten Räumen Rauchwarnmelder verbaut sind, siehe §48 LBO. Wenn man bedenkt, dass 120 Sekunden nach Brandausbruch ausreichen, um zu sterben, ist dies unverständlich. Auch das Einsatzgeschehen 2023 zeigt uns wieder, wie wichtig die Rauchwarnmelder sind. Mehrere Brände konnten als Entstehungsbrand gelöscht werden, nachdem Nachbarn durch das Piepen der Rauchwarnmelder alarmiert worden sind. In Schleswig-Holstein besteht seit 2011 eine Pflicht zur Installation. Somit können auch Melder mit einer 10-jährigen Garantie bereits defekt sein. Prüfen Sie rechtzeitig ihren Melder!

 

 

 

Wann haben Sie zum letzten Mal Ihren Raucharnmelder überprüft?, Quelle: Initiative "Rauchwarnmelder retten Leben", www.rauchmelder-lebensretter.de

 

 

 

 

 

Nachdem der Rauchwarnmelder installiert ist, sollte dieser regelmäßig überprüft werden. In den allermeisten Fällen muss auf einen Knopf gedrückt werden und der Melder piept kurz. Sollte der Melder NICHT piepen, schauen Sie nach, ob die Batterie getauscht werden kann. Es gibt auch Rauchwarnmelder, bei denen die Batterien nicht gewechselt werden können. In diesem Fall muss der Melder ausgetauscht werden. Nutzen Sie den heutigen Rauchwarnmeldertag, um Ihre Rauchwarnmelder zu prüfen. Schauen Sie auch gleich nach, ob sich Dreck und/oder Staub im Melder abgesetzt haben. Mit einem Staubwedel oder ähnlichem kann der Melder gefahrlos gereinigt werden, bitte nicht mit dem Staubsauger. 

 

 

 

 

 

 

Übersicht verschiedener Rauchwarnmelder, Quelle: Inititative "Rauchmelder retten Leben", www.rauchmelder-lebensretter.de

 

Und warum nutzen Sie zukünftig nicht jeden Freitag, den 13. zum Testen Ihrer Rauchwarnmelder? Denn nur funktionierende Rauchwarnmelder können Sie vor dem Feuer und den giftigen Gasen schützen. Bereits eine Lungenfüllung mit Rauch kann irreversible körperliche Schäden verursachen. Denken Sie auch bei vermieteten Wohnungen und Ferienwohnungen daran.

 

Sollten Ihr Rauchmelder piepen und Feuer/Rauch feststellbar sein, können Sie einen Löschversuch unternehmen, wenn dies gefahrlos möglich ist. Ansonsten bringen Sie sich in Sicherheit und rufen uns unter der 112! Wenn Sie mitbekommen, dass irgendwo ein Rauchwarnmelder piept, versuchen Sie an dem Haus/der Wohnung zu klingeln. Rufen Sie uns ggfs. unter der Telefonnummer 112 an, wenn Sie ein Feuer oder Rauch feststellen oder keiner die Tür öffnet.

 

Das Einsatzgeschehen zeigt immer wieder, wie früh wir alarmiert werden, wenn die Rauchwarnmelder ausgelöst haben. In den allermeisten Fällen konnte so ein Brand in der Entstehung bekämpft werden. Wir sind 24/7 für Sie ehrenamtlich einsatzbereit!

 

Neue Notrufsäulen an Plöner Badestellen

Seit Kurzem stehen neue Notrufsäulen an diversen Plöner Badestellen. Aufgebaut wurden diese durch die Björn Steiger Stiftung, die in den letzten Jahrzehnten viele kleine und große Änderungen im Rettungswesen begleitet oder angestoßen hat.

Notrufsäule an der Badestelle Fegetasche

 

Durch das Drücken des Knopfes in der Mitte wird die Rettungsleitstelle in Kiel angerufen. Dort sind alle Adressen und Koordinaten der Säulen hinterlegt, sodass schnell klar ist, wo sich der Notfall ereignet hat. Betrieben wird es über eine eigene Solaranlage am oberen Ende und eine Mobilfunkverbindung. Sollte man beispieleise beim Baden kein Handy dabei haben, so kann trotzdem schnell ein Notruf abgegeben werden.

 

Genutzt werden kann es für Unfälle, bei denen der Rettungsdienst benötigt wird, oder auch bei Notfällen, bei denen wir mit dem Mehrzweckboot helfen. Scheuen Sie sich nicht bei einem Notfall die Säule zu benutzen. Wie beim Handy gilt aber auch, dass der Knopf nicht missbräuchlich benutzt werden darf! Dies ist strafbar!

 

In der Karte unten können Sie die Standorte (Stand 01.10.2023, Badestelle Prinzeninsel, Badestelle Kleiner Plöner See/B76, Badestelle Trammer See am Schiffsthal, Badestelle Schöhsee am Steinbergweg, Badestelle Fegetasche, Badestelle Suhrer See) sehen. Über diesen Link können Sie noch mehr Informationen über die Säulen bekommen. 

 

Karte mit den Standorten der Notrufsäulen in Plön, Quellle: Björn Steiger Stiftung

Bundesweiter Warntag am 14.09.2023

Am kommenden Donnerstag (14.09.2023) wird nach 2020 und 2022 um 11 Uhr wieder ein Warntag durchgeführt. Ziel ist zum einen das Wissen der Bevölkerung zu Not- und Gefahrenlagen aufzufrischen und zum anderen sollen auch die Warnkonzepte und Verfahren zur Alarmierung geprüft werden.

 

Wichtig sei zu sehen, ob die Bevölkerung auch in einer Gefahrenlage erreicht werden kann. Als Gefahrenlage gelten heute:

- Naturgewalten

- gefährliche Wetterlagen

- Waffengewalt und Angriffe

- Unfälle in Chemiebetrieben

- Störung des Verkehrs

- Stromausfall

- Ausfall der Versorgung

- Krankheitserreger

- Radioaktivität

- Feuer

Einer der einfachsten Wege die Bevölkerung auf eine Gefahrenlage aufmerksam zu machen ist das Betätigen der Sirene mit dem Zivilschutzsiginal. Aus der Kreisverwaltung kam die Information, dass die Sirenen im Kreis Plön den Warnton für solche Gefahrenlagen zum Großteil nicht ausführen können. Daher wird am 14.09.2023 zu diesem Anlass wahrscheinlich auch keine Sirene im Kreis Plön zu hören sein. Abgesehen von dieser Tatsache wurden in den letzten Jahrzehnten auch Sirenen abgebaut oder in neuen Stadtteilen keine Sirenen aufgebaut (siehe zum Beispiel den Plöner Stadtteil Stadtheide). Eine Alterntive können zukünftig Smarte Laternen sein, wie sie in Kaiserslautern erprobt worden sind.

  Motorsirene, Quelle: Wikipedia

Umso wichtiger ist es zu testen, ob die weiteren (in den letzten Jahren neu hinzugekommenen) Warnmöglichkeiten funktionieren. Hierzu zählen beispielsweise:

- öffentlich-rechtliche Radiosender und einige Privatsender

- öffentlich-rechtliche Fernsehsender und einige Privatsender

- Internet- und Pagingdienste

- Warn-App NINA

- digitale Stadtanzeigetafeln

- Deutsche Bahn und andere Fahrgastinformationsanzeigen

- Internetauftritte von Behörden und Verwaltungen im Internet und den sozialen Medien

- Cell-Broadcast, also eine Nachricht auf das Handy/Smartphone.

In einer realen Gefahrenlage kann eine Warnung der Bevölkerung auch durch Lautsprecherdurchsagen von Polizei und Feuerwehr erfolgen.

Die Flut im Ahrtal oder auch die Elbefluten zeigen uns, wie wichtig eine schnelle Information sein kann. 2022 konnten Sie eine Rückmeldung gebe, wie Sie erreicht worden sind. Die Ergebnisse sind hier zu finden.

 

 elektronische Sirene, Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen zu dem Warntag finden Sie hier:

Offizielle Homepage

Katastrophenschutz des Kreises Plön

Land Schleswig-Holstein